Simulator für Stapesplastik

Das IRDC mit seinem klinischen Partner - Acqua Klinik- setzt in Zusammenarbeit mit der TU München einen Simulator für die Stapesplastik ein. Der Eingriff erfordert hohe Präzision, da das kleinste Knöchelchen am menschlichen Körper nur millimetergroß ist. Falls dieses nicht mehr beweglich ist, entsteht eine Schwerhörigkeit. "Im Simulator können wir jetzt erstmals das Einsetzten der 0.4 mm kleinen Prothese in das Innenohr unter realen Bedingungen trainieren.", so Prof. Gero Strauss, Senior-Chirurg der HNO-Chirurgie. "Das Modell sieht genauso aus und ist genauso kompliziert wie ein wirkliches Mittelohr. Sogar die Bewegungen der Gehörknöchelchen sind genauso wie in der Realität. Zusätzlich können wir hier selten auftretende Besonderheiten trainieren."

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