Neue Prozedur für die Stirnhöhle: Ostiumdilatation unter Instrumentennavigation

Gemeinsam mit dem Hersteller der Navigationskomponenten und Instrumente, KARL STORZ (Tuttlingen) und dem IRDC Leipzig stellt die ACQUA Klinik eine neue Möglichkeiten zur Verfügung, minimal-invasiv die Stirnhöhle zu behandeln.

Dabei wird ein gebogenes Instrument unter Navigationskontrolle direkt in den Stirnhöhlenschacht eingeführt. So ist kein Schnitt erforderlich, das dünne Instrument passiert natürliche Öffnungen und Pfade und wird auf dem Display des OP-Computers kontrolliert. Wenn die Instrumentenspitze vor Ort ist, wird ein Ballonkatheter vorgeschoben und aufgepumpt. Damit kann die Öffnung erweitert und die Belüftung der Stirnhöhle wiederhergestellt werden. In den dafür geeigneten Fällen kann dadurch auf eine herkömmliche Stirnhöhlenoperation verzichtet werden, die mit deutlich mehr Gewebeschäden und Heilungszeit verbunden ist.

Bild 1 zeigt den liegenden Katheter nach Erweiterung. Hier ist bereits das zähe Sekret zu erkennen, das unmittelbar nach der Prozedur ablaufen kann.

Bild 2 zeigt die Kontrolle nach 2 Tagen. Der Stirnhöhlenschacht ist weit und das Sekret kann frei ablaufen. Die Beschwerden des Patienten waren bis dahin vollständig verschwunden.

« Zurück