Auf dem Weg zum automatischen Endoskop

Eine Vision aller endoskopischen Operateure ist ein Endoskop, dass automatisch dahin schaut, wohin der Operateur gerade schauen möchte. Diese Motivation ist Grundlage eines seit 3 Jahren laufenden Projekts gemeinsam mit der TU München, dem ICCAS Leipzig, gefördert durch die DFG. Am IRDC (Kooperationspartner des ICCAS und der TUM) fand jetzt einer der letzten Labortests statt, bevor das System im OP-Saal eingesetzt wird.

Das Endoskop wird dabei von einem kleinen Roboter (sog. Mikromanipulator) geführt, der wiederum von Signalen des Navigationssystems (SMGS) über die aktuelle Position des Instruments informiert wird. Bewegt sich das Instrument in der Hand des Operateurs und betätigt dieser gleichzeitig einen Fußschalter, folgt das Endoskop nun der Spitze des Instruments in korrekten Abstand und ohne die umgebende Schleimhaut zu verletzen. Das Projekt kooperiert auch mit der KARL STORZ Initiative „Surgery by wire“, die eine elektronische Steuerung von Instrumenten im OP-Saal zum Ziel hat.

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